Samstag, 30. Mai 2015

Hundslose Tage...




So, nun ist es leider soweit: mein erster Hundeblogeintrag ohne einen einzigen Hund in der Nähe. Sorry!
Angefangen hat alles mit einem harmlos wirkenden Ausschlag, der sich dann doch in den nächsten Tagen immer weiter über den ganzen Körper verteilte. Der Arzt meines Vertrauens, an den ich mich dann schließlich wandte, diagnostizierte Windpocken, überwies mich aber doch für eine zweite Meinung an einen Hautspezialisten. Dieser vermutet das Gegenteil: keine Infektion, sondern eine größere allergische Reaktion. Da die nachfolgende Cortisolbehandlung nicht anschlägt und sich der Zustand weiter verschlechtert, befinde ich mich nun im Krankenhaus Schwedt, wo ich einem Rundumprogramm an Symptombehandlung und Ursachensuche unterzogen werde.


Nun, das ist lieb gemeint, aber wahrscheinlich nicht nötig...
Mein kleiner Anton braucht so viel Nähe
Die Amerikaner sind zum Glück zu zweit

Für mich eine ganz gut auszuhaltende Situation (die intravenös verabreichten Medikamente wirken wesentlich besser als die bisherigen Tabletten und Salben), allerdings vermisse ich mein Randowtaler Paradies sehr schmerzlich! Nicht nur meine süßen Kinder, mit denen ich gerade jetzt am Wochenende eine großartige Zeit haben könnte, sondern auch meine Rosen, die gerade zu blühen angefangen haben. Wer wird sie nun fotografieren? Und ganz besonders schlimm: wer wird mit meinen schnuffligen Fellnasen das Randowtal erkunden?
Über Nacht hat es geregnet und nun ruft die Sonne zu neuen Taten und Streifzügen. Meine Nikon verstaubt wahrscheinlich gerade im Regal und ich habe hier in meinem klinisch weißen Krankenhauszimmer genügend Gelegenheit, meinen Gedanken zu folgen, die vor allem von Unsicherheit geprägt sind. Viel können mir die Hautexperten auch noch nicht sagen und ich, die sich selbst für körperlich recht robust gehalten hat, versuche nicht allzu viel über eine mögliche Tierallergie nachzudenken.


 


Doch es ist, wie es ist und ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten. Da ich einige Tage (mindestens 6) im schönen Schwedt bleiben werde, ist nicht ganz auszuschließen, dass  ich mich auch noch einmal mit einem Blogeintrag melde. Ansonsten wünsche ich euch allen eine wunderbare Zeit! Genießt sie mit euren Tieren für mich gleich mit.


Ich freue mich schon auf diesen Anblick!

Mittwoch, 27. Mai 2015

Von Einsamkeit, Hunden und Geborgenheit



Da ich aktuell mit einer ansteckenden Krankheit folgerichtig meine Zeit fernab von jeglichem menschlichen Getümmel verbringe, habe ich genügend Muße und Gelegenheit, mir über die täglich vorgeschlagenen Newsmeldungen auf meiner virtuellen Pinwand Gedanken zu machen. Eine dieser Meldungen lautete "Oxytozin berauscht wie Alkohol" . Zwei Dinge haben mich an dieser Schlagzeile besonders irritiert: zum Einen wird für ein körpereigenes, natürliches und lebensnotwendiges Hormon als Vergleichsbasis die Droge Alkohol genommen, in der Annahme, die Wirkung des Alkohols sei allgemein vertraut. Zum Zweiten wird ein an komplexen seelische, hormonellen und sozialen Prozessen beteiligtes Hormon isoliert betrachtet, ja sogar eine isolierte Medikation auf Grundlage dieses eigenartigen Vergleichs in Erwägung gezogen.
Mich schmerzt der Gedanke, dass anscheinend so einigen Menschen zu den Prozessen: Stillen, sozialer und emotionaler Bindung, Geborgenheit, Vertrauen, Liebe innerhalb und zwischen den Arten, Mutter-Kind-Beziehung und Partnerschaft nicht viel anderes einzufallen scheint, als die Rauschwirkung einer Droge.






Doch der Widerspruch löst sich bei näherer Betrachtung auch wieder auf. Oxytozin hat isoliert betrachtet nicht nur eine ähnliche Rauschwirkung wie Alkohol, sondern lindert auch Symptome des Alkoholmissbrauchs (zumindest bei Ratten) und kann bei der Abstinenz helfen. Doch warum ist das so? 

"Das Gegenteil von Sucht ist also nicht Nüchternheit, sondern menschliche Beziehungen und soziale Kontakte."

Zu dem Schluss kommt Johann Hari, dessen Buch "Chasing the Scream" im November diesen Jahres auch in deutscher Übersetzung erscheinen wird. Ja, wir leben im "Zeitalter der Einsamkeit", in dem die vertrauensvolle, hemmungslose, gedankenlose soziale Öffnung leicht als Rausch interpretiert wird. Man ist vom "Glück berauscht", dieser Zustand gilt als nicht alltäglich, nicht normal. Gegen kulturelle und soziale Muster zu verstoßen, bedarf eines ritualisierten Settings: der Feier, der Party, sonst riskiert man sein gesellschaftliches Ansehen, den schwer erworbenen Respekt. Da haben es Kinder und Hunde leichter. Wie gerne betrachtet man einfach nur das ausgelassene Spiel von Welpen, Kitten und Kleinkindern. Stundenlang kann sich die Seele der Erwachsenen bei dieser Beobachtung entspannen, weiten und erholen. Selbst in Warteräumen der Kliniken erwarten uns inzwischen Flachbildschirme, auf denen Bilder vom friedlichen Tier-und Pflanzenleben die Wartezeiten verkürzen und von den Sorgen ablenken.







Hunde besuchen zu Therapiezwecken Altenheime, Krankenhäuser, Katzen und Hunde versorgen Singles mit lebensnotwendiger seelischer und körperlicher Nähe. Hunde dürfen inzwischen auch an viele Arbeitsplätze: es hat sich herumgesprochen, dass ihre Gegenwart entspannt.
Und das ist auch kein Wunder, denn bereits 15 Minuten Körperkontakt reichen aus, damit vermehrt Oxytozin ausgeschüttet wird, sowohl beim Menschen als auch beim Hund selbst. Und wenn ich meine Amerikaner so betrachte, dann genießen sie diesen seligen Zustand in Geborgenheit, Vertrauen und Offenheit und sind sehr gerne bereit, ihn zu verstärken und mit anderen Lebenwesen zu teilen.




Sonntag, 24. Mai 2015

Über Pfingsten und Vielfalt


50 Tage nach Ostern ist es soweit: wir feiern eine Art Heilung von der Katastrophe von Babel: "Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab." Wie wunderbar, dieser Gedanke, dass Menschen unterschiedlicher Kultur und Sprache im christlichen Glauben zu einer Gemeinschaft finden könnten! Und doch ist in dieser Hoffnung auf Gemeinschaft schon die Abgrenzung des Christentums von den Menschen jüdischen Glaubens und auch das christliche Sendungsbewusstsein enthalten, das gerade zu Kolonialzeiten so viel Gewalt über Menschen anderer Kulturen und Sprachen gebracht hat.  






Identitätsfindung innerhalb einer Gruppe bedeutet für mich in erster Linie das Entdecken und das Pflegen von Gemeinsamkeiten und Abgrenzung von der Umwelt, den Anderen. Sich von Andersartigkeit, dem Anderen und den Fremden nicht bedroht zu fühlen, hat nicht nur mit der Verfügbarkeit von Ressourcen zu tun, sondern vor allem damit, wie sicher man sich seiner eigenen Identität, seines Glaubens, seiner Kultur und Sprache ist. Der 21. Mai ist als Welttag der kulturellen Vielfalt etwas  in der Presse untergegangen, aber es ist eben gerade im Zusammenhang mit den Pfingsttagen eine gute Idee, sich darüber Gedanken zu machen, was es bedeutet, auch Abgrenzung zuzulassen, Regionalität, Individualität zu respektieren und vor allem seine eigene Kultur zu pflegen.






Wie schon erwähnt, sind meine beiden Windspiele nach dem AKC Standard gezüchtet, welcher für Italienische Windspiele 16 Farben und 5 Farbmuster zulässt. Der FCI wiederum akzeptiert nur einfarbige Windspiele in drei Farbtönen und nur kleine weiße Abzeichen an Brust und Pfoten sind erlaubt. Betrachtet man also meine Amerikaner mit FCI-Augen, dann sind sie fehlerhaft, abweichend, nicht dem Standard entsprechend. Eine Züchtung mit von solchen Mängeln behafteten Vertretern der Rasse, wäre -wie reinrassig sie laut DNA-Test und Stammbaum auch wären- nicht zulässig. Aus AKC-Sicht sind meine Windspiele dagegen recht hübsche Tiere und gerade aufgrund ihrer Farbgebung, Farbvererbung und des Farbmusters gute Zuchtkandidaten. Würde die FCI auch bunte Windspiele in ihre Zuchtbasis aufnehmen, dann hätte sie nicht nur den Vorteil eines größeren und wahrscheinlich auch gesünderen Zuchtbestands, sondern könnte mit einer genaueren Farbdefinition der Fellfarben, die Farbtöne der Zuchttiere besser kontrollieren.






Eine meiner Lieblingsstrecken im Zehnebecker Wald profitiert gerade um diese Jahreszeit ganz besonders von der vorausschauenden und achtsamen Pflege dieses kleinen Waldstücks in unserem Randowtal. Zur Zeit finden sich dort wunderbare Sinnbilder davon, wie Pflanzen unterschiedlicher Arten zu einem komplexen System zusammenfinden und wie alte sterbende Bäume ihre Nährstoffe an jüngere Artgenossen zukommen lassen. Den Wald als ein komplexes System zu verstehen und eben auch sichtbar und erlebbar zu machen, kann unsere Kinder zum Beispiel lehren, Vertrauen in die Veränderung zu entwickeln, Geburt und Tod zuzulassen, Diversität schätzen zu lernen.






Passend zu diesen Gedanken wird gleich einen Tag nach dem Tag der kulturellen Vielfalt der Tag der Biodiversität begangen. Für uns Uckermärker durchaus ein relevantes Thema, da sich in unserem Landkreis die Landwirtschaft zur Industrie entwickelt, ohne auf die ökologischen Folgen der Gewinnmaximierung zu große Rücksicht zu nehmen. Wachstum und eindimensionale Optimierung haben längst als Sinnbild des Fortschritts ausgedient und erinnern mich eher an die Hybris des Baus des Turms von Babel, womit zumindest rhetorisch der Kreis zum Anfang unseres kleinen Pfingstbeitrags geschlossen wäre.






Wir wünschen euch allen somit Frohe Pfingsten! Mögen die Götter uns gnädig gestimmt sein und uns ein paar sonnige Tage bescheren.




Montag, 18. Mai 2015

Was der Hund frisst, das ist er...

Hm, was hast Du da Leckeres? Zeig mal her!

Eigentlich finde ich ja, dass das Füttern von Tieren keine besonders komplizierte Angelegenheit ist und ich wundere mich des öfteren über die zahlreichen Beiträge und Unsicherheiten zu diesem Thema. Genauso, wie ich Kochen und Essen nicht besonders schwierig finde. Nicht, dass ich die Ernährungswissenschaften für überflüssig halte, ganz im Gegenteil, aber genauso wenig wie ich den Magnesium- oder Eiweißanteil bei der Ernährung meiner Kinder berechne, so wenig tue ich das bei meinen Hunden. Warum auch? Auch wildlebende Fleischfresser machen sich wenig Gedanken darüber, ob die erlegte Antilope prozentual dem berechneten Ernährungsplan eines BARF-Experten entspricht. Und das brauchen sie meiner Meinung nach auch nicht, denn für ihren Körper sind ihre eigenen Instinkte die Experten. Nun dürfen sich meine Hunde zu ihrem Leidwesen ihr Futter nicht selber jagen, also übernehme ich dann doch die Fütterung nach dem selben Prinzip wie auch bei der Ernährung meiner Familie: möglichst frisch, lokal, saisonal, abwechslungsreich, unverarbeitet und wohlschmeckend. Das wars auch schon. Bei den Menschen in meiner Obhut besteht der Hauptanteil der Nahrung aus Pflanzen, bei meinen Hunden und Katzen aus Frischfleisch. Ausnahmen sind erlaubt, aber werden nicht zur Regel und das Prinzip bleibt stets das gleiche. Habe ich also die Wahl zwischen zwei Alternativen, egal ob im Geschäft oder im Restaurant, so werde ich mich für die frischere, lokale, saisonale, unverarbeitetere Variante entscheiden, die meine Kinder nicht wieder hochwürgen oder vielleicht bereits zweimal in derselben Woche gegessen haben. 


Keine Arbeit für zarte Veganerseelen
Maya benutzt ihre Nase bei der Futtersuche
Sichtjägerin India ebenfalls

Die Hunde bekommen also Fleisch. Dieses sollte möglichst frisch, abwechslungsreich, aus biologischer Produktion, unverarbeitet sein und aus Deutschland stammen. Es gibt alles außer Schweinefleisch, also viel Rindfleisch, Huhn, Fisch, Blättermägen, Pansen, Knochen, Rinderohren und -schwänze, etwas Blut und Ei. Dieser Fleischbasis mische ich Haferflocken, Reis, Nudeln, Gries - je nachdem, was gerade für die Menschen gekocht wurde, mit Öl und Obst bei. Die Fleischbasis lasse ich mir inzwischen von einem Tiernahrungsproduzenten ans Haus liefern, die Knochen kaufe ich da, wo ich sie sehe. Wenn wir auf Reisen sind, gibt es auch mal Biotrockenfutter, das essen meine Hunde auch.


Hey India! Ich bin so groß und stark!
Schau mal, was ich hier habe!
Den könnte ich im Ganzen verschlingen!

Ihre Mahlzeiten bekommen die Nasen im Winter in ihrem eigenen Napf, aber im Sommer verteile ich das Futter in kleinen Portionen im Garten. So kommen alle unsere Tiere im Garten zusammen und haben für eine längere Zeit zu schnüffeln, zu fressen und zu verhandeln. Somit sind sie beschäftigt und schlingen auch weniger, so ist mein Eindruck. Selbst unsere zehnjährige Einzelgängerkatze Morle, die keine Annäherungsversuche der Jugend duldet, gesellt sich zur Fütterung zu den anderen in den Garten und das macht uns wiederum sehr froh.


Einzelgängerin Morle

Und? Wie findest Du die Kuschelhöhle?

Alles ok. Die Spielchen fühlen sich wohl!

Nach der Fütterung ziehen sich alle in ihrem eigenen Tempo zur Nahrungsverdauung zurück, deswegen lege ich die Futterzeiten entweder auf den späten Morgen oder späten Abend, wenn keine Spaziergänge mehr anstehen. Die Windspiele verschlafen ihre Vormittage noch immer gern auf der Fensterbank in der Sonne, allerdings haben sie nun die für sie extra angeschaffte Kuschelhöhle akzeptiert. Das hat mich enorm erleichtert, denn ich habe hier noch eine zweite davon herumliegen, die ich nun endlich auspacken kann.


Coole Junghunde...

Freitag, 15. Mai 2015

Von Einzelgängern und Feiertagen...



Wer auch immer den Herrentag als Initiationstag für ein recht begrenztes kulturelles Verständnis vom Mannsein auf Christi Himmelfahrt gelegt hat, war eindeutig deutsch, wie uns Wikipedia wissen lässt. Vielleicht gab es einfach ein sprachliches Missverständnis, das aus dem Tag des Herrn einen Herrentag und schließlich Männertag gemacht hat. Jedenfalls bewegten sich am gestrigen Tag einige der Herren der Schöpfung, die diesen Tag nicht mit ihren Kindern als Vatertag begingen, in vom Alkohol unterstützten anderen mentalen Räumen als die meisten Frauen und so war ich am heutigen Morgen ganz froh, dass die Randowtaler diese Feierlichkeiten gut überstanden hatten, bis mir einfiel, dass bereits in einer Woche Pfingsten ist. Es fühlt sich an, als würden wir seit Ostern durchfeiern, und unser Leben wäre ein einziges Fest. Besonders in der Uckermark, wo angeblich nichts los ist. Das meint nicht nur das öffentliche Vorurteil, sondern auch ein Anhalter, den ich vor längerer Zeit einmal mit nach Prenzlau zum Bahnhof mitgenommen habe. Auch er ist ein Zugereister, der im Randowtal lebt und in Berlin arbeitet.







Auf unserer Fahrt berichtete er mir nun in Kürze von seinem Alltag in der Einsamkeit und der Stille und wie er allmählich lerne, sich selbst auszuhalten. Keine einfache Sache, so ganz ohne Möglichkeit der Ablenkung in Form von Unterhaltung oder Beschäftigung, denn auf die hohe Arbeitslosigkeit hier in der Uckermark kamen wir auch zu sprechen. Eine der Strategien der Einheimischen und der Zugereisten, der unangenehmen Auseinandersetzung mit sich selbst zu entkommen, so hätte er festgestellt, wäre die Zuflucht zum Alkoholkonsum. Allerdings sprach er vom alltäglichen Gebrauch, nicht von den Festen und mein momentaner Eindruck ist eher, dass es zumindest im Frühling kaum Gelegenheit zum Insichgehen und Aushalten der Gefühle gibt, da der Zugereiste ganz wie der gebürtige Uckermärker einen straffen Terminplan hat, der selbst die Kinder vom regulären Schulbetrieb abhält.







Doch auch das Familienleben scheint die meisten Menschen innerlich nicht wirklich weniger einsam zu machen. Zum heutigen Tag der Familie, hat die Zeit Fotos veröffentlicht, die vielleicht Anschauungen weiten und toleranter, vielleicht sogar nachdenklicher und dankbarer stimmen sollen. Familie, menschliches Zusammenleben ist ganz sicher eine der größten Herausforderungen des Individuums. Ohne das grundsätzliche Verständnis als Gemeinschaft, ohne eine grundsätzlich wohlwollende Haltung und ohne das gemeinsame Tragen von Verantwortung und von Konflikten, können echte Hürden nicht gemeistert werden. Es mag an meiner aktuellen Wahrnehmung liegen, aber genau dieses Verständnis des Wir kann ich auf kaum einem dieser Bilder erkennen. Die meisten Gruppen erscheinen mir als zusammengewürfelte Einzelschicksale, die aus Not(wendigkeit) Ressourcen teilen.






India ist nun 5 Monate alt geworden und eigentlich ist auch sie in eine Hundegruppe gewürfelt worden, die sie sich nicht ausgesucht hat, mit der sie nun die Ressourcen teilen muss. Nach meiner Beobachtung und jetzigem Erfahrungstand geht es dabei den Hunden wie den Menschen: letztendlich kommt es auf das Individuum an, was man aus diesen Grundgegebenheiten macht. Man sagt den Hunden nach, dass sie in der Lage wären, auch aus den ungünstigsten Lebensbedingungen noch ein Quäntchen Glück herauszuholen, - ich hoffe, dass wir die Lebensbedingungen von India so gestalten können, dass es kein Quäntchen, sondern eine Riesenportion wird.